Ganzheitlich-energetische Therapie der Arthrose beim Pferd

von

Dr. Dr.
Peter Schneider

Tierarzt und Anthropologe
Maldonado, Uruguay; Email: peter@pferdemedizin.com

Homepage: http://www.pferdemedizin.com

Kontakt: per Email oder Telefon (04251 7524, zum deutschen Festnetztarif)

 das Buch zur Homepage: "Gedanken altern nicht"
(3. erw. Auflage 2010, ISBN: 978-3-8334-5446-2)

  elektronische Bücher (eBooks)

© 2004 by Dr.Dr. Peter Schneider

 

 

Ursachen

 

Nach Pschyrembel ("Wörterbuch der Medizin") ist die Arthrose eine degenerative Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei einem Missverhältnis zwischen Beanspruchung und Beschaffenheit bzw. Leistungsfähigkeit der einzelnen Gelenkanteile und der beteiligten Gewebe entsteht.

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein, und es werden primäre Formen (z.B. durch direkte Schwerstarbeit, hohes Körpergewicht, Alterung, Stoffwechselschäden, Überbeanspruchung) von sekundären, erworbenen Formen (z.B. zu flache Hüftpfanne, Folgezustände nach Verrenkungen, Fehlstellungen der Gliedmaßen und Gelenkachsen, Wachstumsstörungen, entzündliche oder nicht-entzündliche Gelenkerkrankungen) unterschieden.

 

Nach Professor Dr. med. Thomas Pap, Direktor des Instituts für Experimentelle Muskuloskelettale Medizin an der Universität Münster, werden bei der Arthrose Reaktionsmuster und Signalwege aktiviert, wie sie normalerweise vor der Geburt auftreten – nämlich dann, wenn sich im Embryo die Knochen ausbilden. Auch in dieser Phase wird Knorpelgewebe abgebaut. Die Zellen verändern sich, und es bilden sich schließlich neue Knochen. Während im Mutterleib jedoch intakte Knochen angelegt werden, zerstört die Arthrose das Gelenk.

Die gängige Vorstellung, dass sich Gelenkknorpel mit zunehmendem Alter wie Autoreifen abreiben, lässt sich nach den aktuellen Forschungsergebnissen nicht mehr aufrecht erhalten. Vielmehr wird eine Arthrose heute als chronische Krankheit angesehen, wie Asthma oder Diabetes (Prof. Madry, Universität Saarbrücken).

Aus naturheilkundlicher Sicht hat eine degenerative Gelenkerkrankung ihre Ursache fast immer zunächst in einem gestauten Energiemeridiansystem. Da die Energie auf einem solchen Meridian nicht mehr ausgeleitet werden kann, versucht der Körper, eine Ausleitung auf zellulärer Ebene durch eine chronische Entzündung herbeizuführen. Gelingt auch dies nicht mehr, gleitet das betroffene, gestaute Meridiansystem in die Energieleere und das entsprechende Gewebe in die Degeneration ab.

 

Da gerade im Bereich der Gliedmaßen Meridianblockaden heute sehr häufig sind, entfallen von der Gesamtheit aller möglichen Lahmheitsursachen beim Pferd über 70% auf degenerative Gelenkerkrankungen!

 

Die beschriebenen Gesetzmäßigkeiten finden wir bei vielen degenerativen Erkrankungen z.B. auch der Sehnen und der Wirbelsäule. Im Lauf der Krankheit kommt es zur Zerstörung und Auflösung des Gewebes im Bereich der Degeneration (z.B. Auffaserung von Sehnengewebe, Bildung von Fissuren oder verstärkter Brüchigkeit von Wirbeln und anderen Knochen nach relativ geringer Belastung).

Darüber hinaus bietet ein gestautes Meridiansystem ideale Vermehrungsbedingungen für krankmachende Bakterien (z.B. Borrelien), die die Problematik dann noch weiter verschärfen können.

Im erkrankten Gelenk löst sich der degenerierte Gelenkknorpel auf, und es erfolgt eine Freisetzung und Bewegung von Knorpelpartikeln durch Reibung und Druck bei Gelenkbewegung. Hierdurch entsteht eine sehr schmerzhafte Entzündung der sog. "Synovialis", der bindegewebigen und teilweise schleimhautartigen Innenauskleidung des Gelenks.

Weitere Hintergründe der Entstehung und Therapie degenerativer Erkrankungen sind in dem Buch "Gedanken altern nicht" (ISBN: 3-8334-5446-6) beschrieben.

Therapie

 

Von Seiten der konventionellen Tiermedizin wird die erfolgreiche Behandlung einer fortgeschrittenen Arthrose gewöhnlich als unmöglich angesehen.

Eine Unterdrückung des Krankheitsgeschehens durch antientzündlich oder schmerzlinderd wirkende Arzneimittel beseitigt naturgemäß nicht die eigentlichen Krankheitsursachen, sondern lindert allenfalls nur die Symptome. Dadurch wird die Krankheit längerfristig eher noch verschlimmert. Auch die alleinige Gabe von "Knorpelaufbau"-Präparaten (z.B. Muschelextrakt, Hyaluronsäure) kann den Krankheitsverlauf meist nur verzögern.

 

Gelegentlich wird bei einer Arthrose ein Nervenschnitt durchgeführt. Dies ist natürlich keine eigentliche Therapie, sondern beseitigt bestenfalls die Schmerzproblematik. Eine solch radikale Maßnahme sollte meiner Ansicht nach schon aus Gründen des Tierschutzes und der Verkehrssicherheit des Pferdes wirklich die letzte Möglichkeit zur Erleichterung der Symptome sein.

Zwar heilt der durchtrennte Nerv nach einer ganzheitlichen Regulationstherapie oft wieder zusammen, der Teil der Gliedmaße jenseits des Schnittes ist jedoch unmittelbar nach der Operation zunächst teilweise gefühllos, was für die Reiterin bzw. den Reiter besonders beim Ausritt ins Gelände ziemlich gefährlich sein kann.

Vor einem Nervenschnitt sollten daher unbedingt alle Möglichkeiten einer Regulationstherapie ausgeschöpft werden.

 

Eine ganzheitlich-energetische Regulationstherapie ist nämlich in der Lage, die Ursachen einer Arthrose zu beseitigen und das Gelenk zumindest teilweise zu regenerieren, solange das betroffene Gewebe noch eine gewisse Regulationsbereitschaft und Regenerationsfähigkeit besitzt. In fortgeschrittenen Fällen, bei denen bereits viel Gewebe zerstört ist, ist dies leider nicht mehr der Fall.

Daher ist es sehr wichtig, eine ganzheitliche Regulationstherapie einer Arthrose möglichst frühzeitig zu beginnen.

 

Zur Vermeidung von degenerativen Erkrankungen hat sich das "energetische Coaching" vor allem bei Hochleistungspferden sehr bewährt, mit dem energetische Stauungen beseitigt werden, bevor sie sich materiell als Organerkrankungen manifestieren können.

 

Vor einer ganzheitlich-energetischen Therapie werden zunächst die äußeren Ursachen reguliert, indem z.B. Stellungsfehler der Gliedmaßen oder eine falsche Reitweise korrigiert werden. Anschließend wird das gestaute Meridiansystem reguliert und die Regeneration des degenerativ erkrankten Gewebes unter Anwendung homöopathischer Arzneimittel bzw. von Schüßler-Salzen stimuliert.

Die Vorgehensweise bei einer ganzheitlich-energetischen Therapie ist auf der Seite über energetische Pferdemedizin dieser Homepage beschrieben.

 

Zusätzlich können weitere Maßnahmen, wie z.B. Massagen, moderates, gezieltes Bewegungstraining oder die Einreibung des betroffenen Gelenkes mit gewebestabilisierenden Substanzen sehr hilfreich sein.

 


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