Bakterien und Pilze
zwei mikrobielle Zustandsformen in Abhängigkeit vom energetischen Milieu

von

Dr. Dr.
Peter Schneider

Tierarzt und Anthropoolge
Maldonado, Uruguay; Email: peter@pferdemedizin.com

Homepage: http://www.pferdemedizin.com

Kontakt: per Email oder Telefon (04251 7524, zum deutschen Festnetztarif)

 das Buch zur Homepage: "Gedanken altern nicht"
(3. erw. Auflage 2010, ISBN: 978-3-8334-5446-2)

 "Leitfaden für eine naturheilkundliche Brustkrebstherapie"
(2. Auflage 2008, ISBN: 978-3-8334-9271-6)

  elektronische Bücher (eBooks)

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"Was das Untere ist, ist wie das, was das Obere ist. Und das, was das Obere ist, dient, wie das, was das Untere ist, um die Wunder einer Sache zu Stande zu bringen" (Auszug aus der Tabula Smaragdina des Hermes Trismegistos)

 

Inhalt

Milieubedingungen für mikrobielles Wachstum
Bedeutung der Antibiotika und Antimykotika

Beispiel einer homöopathischen Pilzbehandlung bei Pflanzen
Fazit

 

Spätestens seit den Arbeiten des deutschen Forschers Prof. Enderlein vor fast 100 Jahren ist der Pleomorphismus von Mikroorganismen Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Diskussionen. In der jüngsten Zeit ergeben sich jedoch immer mehr Belege für die Richtigkeit der Sichtweise, dass Bakterien und Pilze lediglich zwei unterschiedliche Zustandsformen von bestimmten Mikroorganismen sein können (s.a. den Beitrag über die "bakterielle Endosymbiose der Zellen" auf dieser Homepage).

 

Bereits im Jahr 1895 hatte Coppen-Jonas pleomorphe Zustandsformen von Mycobacterium tuberculosis, zum Teil mit Vakuolen im Inneren von „Fäden“, im mikroskopischen Bild beobachtet (Abb. 1). Knotenförmige, stark gefärbte Verdickungen (4) wurden als Sporen gedeutet. 

 

 

Abb. 1: Verzweigungsformen von Mycobacterium tuberculosis (aus A. Coppen-Jonas: "Über die Morphologie und systematische Stellung des Tuberkelpilzes und über die Kolbenbildung bei Aktinomykose und Tuberkulose",  Zbl. Bakter. I Orig. 17: 1; 70, 1895).

 

In späteren Studien mit Mycobakterien haben neben Enderlein auch andere Autoren ein pleomorphes Wachstumsverhalten beobachten können (z.B. H. Kölbel: "Untersuchungen am Mycobacterium tuberculosis. Säurefestigkeit, Vermehrung und Granulation", Zschr. Hygiene 133: 45, 1952, oder Lack u. Tanner: "The Significance of Pleomorphism in Mycobacterium tuberculosis var. hominis", J. gen. Microbiol. 8, 18-26, 1953).

 

In einer neueren Untersuchung von Michailova et al. ("Morphological variability and cell-wall deficiency in mycobacterium tuberculosis 'heteroresistant' strains", Int. J. Tuberc. Lung. Dis. 9(8), 907-914, 2005) zeigten 'heteroresistente' Stämme von Mycobacterium tuberculosis einen ausgeprägten Pleomorphismus, wobei diejenigen Bakterien, die resistent gegenüber Streptomycin und Isoniazid waren, neben der klassischen Form hauptsächlich in atypischer, granulärer, zellwandfreier Form vorlagen.

 

Weitere Hintergründe der Bedeutung von Bakterien und Pilzen für Tiere und Menschen sind in dem Buch "Gedanken altern nicht" beschrieben.

 

Ein Online-Kurs "Die naturheilkundliche Behandlung von chronischen bakteriellen Infektionen" findet sich auf der eLearning-Plattform www.naturheilseminare.com. 

 

Milieubedingungen für mikrobielles Wachstum

 

Die Phasenbeziehungen im Wachstum von Pilzen ist seitens der konventionellen Mikrobiologie in den letzten Jahren am Beispiel des Schleimpilzes Dictyostelium discoideum sehr intensiv untersucht worden. Das Wachstum dieses Pilzes kann als geordnete, pilzförmige Struktur oder als entdifferenzierte, zelluläre Phase erfolgen, in der sich die einzelnen Zellen amöbenartig fortbewegen.

 

Dieser Phasenwechsel im Wachstum ist primär vom Nährstoffangebot in der Nährflüssigkeit abhängig. Bei einem hohen Nährstoffangebot leben die einzelnen Zellen des Pilzes sehr eigenständig, wobei sie durch den Austausch von chemischen Botenstoffen in ständigem Kontakt miteinander sind. Bei einem Nährstoffmangel steigt die Konzentration an Botenstoffen in der Nährlösung an, und die einzelnen Zellen erhalten somit das Signal zum Phasenwechsel und damit zur Vereinigung als Pilzform. In dieser Form, in der die einzelnen Zellen auch ihre Arbeit teilen, können sie einem Nährstoff- und Energiemangel wesentlich effektiver begegnen. Außerdem ist die Pilzform die optimale Form zur Vermehrung. Die Sporen der Pilze sind darüber hinaus eine ideale Dauerform, die gegenüber äußeren Einflüssen sehr widerstandsfähig ist.

 

Eine geniale Entdeckung Enderlein’s war, dass niedrige Entwicklungsphasen von Pilzen die höheren Entwicklungsphasen (Bakterien, Pilze) auf kopulativem Wege abbauen können. Dieses Prinzip ist zur Erhaltung des Gleichgewichtes der Wachstumsphasen sehr wichtig, und es hat bereits durch Enderlein selbst eine therapeutische Anwendung gefunden, indem Arzneimittel, die Zubereitungen niedriger Entwicklungsphasen von apathogenen Pilzen enthalten, zum Abbau pathogener Bakterien, Pilze und Hefen verwendet werden.

Die isopathisch-homöopathischen Arzneimittel, die zum großen Teil noch die originalen Stämme Enderlein’s enthalten, bzw. nach seinen originalen Vorschriften hergestellt sind, wirken nach diesem Prinzip.

 

Eine Art Phasenwechsel im Wachstum ist in der jüngsten Zeit auch von der modernen konventionellen Mikrobiologie nicht nur für Pilze, sondern auch für Bakterien nachgewiesen worden. Nach Prof. Wainwright von der Universität Sheffield zeigen E. coli-Bakterien, die in der Kultur normalerweise als plumpe Stäbchen wachsen, auf künstlichen Oberflächen unter Hungerbedingungen nach fünf Tagen ein sehr pleomorphes Riesenwachstum mit filamentösen Formen und starken Verzweigungen.

 

Eine Besonderheit weisen sporenbildende Bakterien, wie Bacillus- oder Clostridium-Arten auf. Diese Mikroorganismen benötigen keine Pilzphase, um als Dauerformen überleben zu können.

 

Bereits im Jahr 1910 hatte der berühmte Wiener Arzt Dostal bemerkt (Wiener medizinische Wochenschrift, S. 2100, 1910): „Ich neige nunmehr der Ansicht zu, dass die Tuberkelbacillen die parasitären Erscheinungsformen gewisser Schimmelpilze sind“. Nach Enderlein ist das Tuberkelbakterium eine Zwischenphase in der Zyklogenie des Aspergillus-Pilzes.

 

Heute ist bekannt, dass der Mensch zu über 90% aus Mikroorganismen und anderen "Fremdlingen" besteht (s.a. SPIEGEL-ONLINE vom 3. März 2010).

 

Der Phasenwechsel des mikrobiellen Wachstums lässt sich im dunkelfeldmikroskopischen Bild leicht verfolgen (s.a. das Dunkelfeld-Video auf dieser Homepage).


Bringt man einen Tropfen eines frisch gewonnenen Blutes auf einen Objektträger, deckt ihn mit einem Deckglas ab und lässt ihn für einige Zeit stehen, ist zu sehen, wie Bakterien rote und weiße Blutzellen verlassen. Nach einigen Tagen entstehen in dem Präparat pilzartige Strukturen, die die Endphase des mikrobiellen Wachstums darstellen.

 

Die wesentliche Ursache für die Entstehung von bakteriellen Entzündungen ist ein generalisierter oder auch lokaler Überschuss an Energie meist als Folge einer Blockade. Diese Blockade kann stofflicher, vitalenergetischer und/oder emotionaler Art sein (s.a. die Seite über die Entstehung von Krankheiten).

 

Mit Hilfe einer chronischen bakteriellen Entzündung leitet der Körper Energie, Stoffwechselschlacken und Toxine auf zellulärer Ebene aus. Diese bakterielle Ausleitungsreaktion kann sich z.B. als chronische Bronchitis oder als chronische Arthritis äußern. Daher zählen chronisch wiederkehrende Entzündungen nach dem 6-Phasen-Schema der Homotoxikologie von Dr. Reckeweg zur Imprägnationsphase und somit zur ersten zellulären Konstitutionsphase rechts des „biologischen Schnittes“.

 

Gelingt dem Organismus eine solche Ausleitung auf zellulärer Ebene nicht, geht der Stoffwechsel in die Degenerations- und schließlich in die Tumorphase. Charakteristisch für diese beiden Phasen ist die Verstärkung des energetischen Ungleichgewichtes. So kann z.B. aus einer chronischen Arthritis eine Arthrose werden.

 

Da das Bindegewebe auf Grund von Blockaden und Übersäuerung nicht mehr ausreichend stoffwechseln kann, wird es zunehmend energieärmer, und es wird immer mehr Energie im Blut gespeichert. Durch diesen Vorgang werden immer mehr kleinere Bakterienformen gebildet, die schließlich überhaupt keine Zellwand mehr benötigen. Diese sog. zellwandfreien Bakterien (engl. CWD, siehe die CWD-Seite) hat Enderlein bereits vor fast 100 Jahren gefunden und in ihren Entwicklungszyklen ausführlich beschrieben. Den Vorgang des Energiestaus im Blut nannte er „Endobiose“.

 

CWD von pathogenen Mikroorganismen werden vom Immunsystem nicht mehr ausreichend erkannt, was die Entwicklung chronischer Erkrankungen noch zusätzlich verstärken kann. CWD können auch örtlich begrenzt auf Grund lokaler Stauungen entstehen. In diesem Zusammenhang ist beim Pferd besonders der Bewegungsapparat, der Darm und der Atemtrakt von Bedeutung, da CWD dort die chronische Entzündung aufrechterhalten und die Auflösung von Gewebe forcieren können.

 

In jedem Fall sind CWD pathogener Bakterien bei einem verschobenen Milieu in Blut und Geweben die wesentliche mikrobielle Ursache der Chronizität von Erkrankungen!

 

Mykosen entwickeln sich vorwiegend unter den Bedingungen eines allgemeinen oder lokalen Energiemangels, bevorzugt also in stark geschwächten Organen. Dies sind unter den heutigen Bedingungen der Pferdehaltung der Darm, dessen Funktion vor allem durch emotionale Belastungen (siehe auch die Seite "Bauchhirn") und durch eine mangelhafte Fütterung stark gestört ist, der Atemtrakt und die Haut.

 

Als Fazit ergibt sich, dass ein Wachstum pathogener Bakterien im lebenden Organismus hauptsächlich während eines allgemeinen oder lokalen Energiestaus entsteht, während sich pathogene Pilze und Hefen vorwiegend bei einem allgemeinen oder lokalen Energiemangel vermehren.

 

Bedeutung der Antibiotika und Antimykotika

 

Antibiotika werden als Stoffwechselprodukte von Pilzen gebildet. Mit Hilfe dieser Substanzen wird die Vermehrung von Bakterien unterdrückt und somit eine Vermehrung anderer Pilze als Nahrungskonkurrenten verhindert. Dieses Prinzip hat sich die moderne konventionelle Medizin als Mittel gegen Bakterien zunutze gemacht, obwohl durch Antibiotika die residente Pilzflora gestärkt werden kann. Daher finden sich nach einer Antibiotikatherapie häufig vermehrt Pilze.

 

Die Therapie mit Antibiotika hat außerdem den fatalen Nebeneffekt, dass wichtige Stoffwechselwege des Körpers blockiert werden können und außerdem die Entstehung zellwandfreier Bakterien induziert werden kann. Somit beinhaltet eine Antibiotikatherapie immer das Risiko der Entstehung chronischer Erkrankungen.

 

Durch die langjährige Anwendung von Penicillin über viele Jahrzehnte hat sich zusätzlich zur tuberkulinischen Konstitution, die bereits zu Hahnemann’s Zeiten vor 200 Jahren als stärkste Kraft chronischer Krankheiten bekannt war, der Penicillium-Pilz als stärkster residenter Pilz herausgebildet. Daher wird dieser Pilz zweckmäßigerweise im Rahmen der isopathisch-homöopathischen Therapie von chronischen Krankheiten und Infektionen mit Bakterien und Pilzen gleichzeitig mit der tuberkulinischen Konstitution therapiert.

 

Antimykotika sind Substanzen, die das Wachstum und die Vermehrung von Pilzen verhindern sollen. Sehr gebräuchlich sind fungistatische Substanzen, die Pilze und Hefen nicht zerstören, sondern lediglich deren Wachstum und Vermehrung hemmen. Ein gravierender Nebeneffekt von oral angewandten Antimykotika ist es, dass sie durch eine geschädigte Darmschleimhaut, die wir heute bei den meisten chronisch kranken Patienten antreffen, resorbiert werden und dann Stoffwechselblockaden vor allem der Leber und Niere induzieren können. Hierdurch wird der bereits bestehende Energiemangel zusätzlich verstärkt. Außerdem induzieren fungistatisch wirkende Antimykotika zellwandfreie Pilz- und Hefeformen (siehe die Pilz-Seite). Diese Organismen sind nach wie vor pathogen; sie können jedoch ebenso wie zellwandfreie Bakterien vom Immunsystem nur unzureichend erkannt und beseitigt werden.

 

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, sei an dieser Stelle angemerkt, dass bei schwerwiegenden oder lebensbedrohenden Erkrankungen auf die Anwendung antibiotisch oder antimykotisch wirkender Substanzen keinesfalls verzichtet werden kann. Hierdurch wird der Stoffwechsel in vielen Fällen entlastet. Jedoch sollten die Schäden, die diese Substanzen verursachen, anschließend durch naturheilkundliche Maßnahmen, wie eine ispathisch-homöopathische Behandlung, wieder beseitigt werden.

 

Energetische und emotionale Blockaden müssen in jedem Fall zusätzlich reguliert werden. Informationen hierzu finden sich u.a. auf den Seiten über energetische Pferdemedizin, Meridiane und die "Hierarchische Multi-Regulation".

 

Beispiel einer homöopathischen Pilzbehandlung bei Pflanzen

 

Nicht nur bei Tieren und Menschen, sondern auch bei Pflanzen stellen Pilzerkrankungen ein großes Problem dar. So hat z.B. die "Holländische Ulmenkrankheit", verursacht durch die weit verbreiteten und sehr aggressiven Pilze Ophiostoma ulmi bzw. O. novo-ulmi, viele Ulmenbestände teilweise schwer geschädigt bzw. auf ein Minimum reduziert. Bei dieser Baumkrankheit treten plötzlich schwere Welkeerscheinungen mit Blattfall und dem Absterben einzelner Zweige bzw. ganzer Bäume auf; die Gefäßbahnen verstopfen und verbräunen (G.M. Hoffmann et al.: "Lehrbuch der Phytomedizin", 3. Auflage, Blackwell, Berlin, 1994).

 

Dem Ulmensterben ist während der letzten Jahre auch in unserer Stadt der größte Teil der Ulmen zum Opfer gefallen.

 

Pilze können auch bei anderen Pflanzen Welkeerscheinungen hervorrufen; in unserem Garten betraf eine schwere Pilzkrankheit einen Eichensprössling, den ich aus einer im Herbst des Jahres 2004 vergrabenen Eichel gezogen hatte. Im Frühjahr 2005 war das junge Pflänzchen zunächst recht gut gewachsen; nach einigen Wochen stagnierte dieses Wachstum plötzlich, und die jungen Blätter bekamen zunächst einen weißen Pilzbelag. Später rollte sich ein Teil der Blätter ein und verfärbte sich braun. Schließlich stellte der junge Baum sein Wachstum vollständig ein und drohte abzusterben.

 

In dieser Phase habe ich den Pilz auf dem Bäumchen dann am 14.08.2005 einmalig mit einer bestimmten homöopathisierten Substanz in einer 0,9%igen energetisierten wässrigen Kochsalzlösung besprüht. Diese homöopathische Substanz wird in der Humanmedizin u.a. bei Kreislauferkrankungen, einhergehend mit Verschlüssen der peripheren Blutgefäße, eingesetzt.

 

Auf den folgenden Abbildungen ist der Entwicklungsverlauf des Baumes nach dieser Aktion zu sehen.


14.08.2005


15.08.2005


16.08.2005
 


17.08.2005


19.08.2005


29.08.2005


02.09.2005


16.09.2005

 

Innerhalb von einem Tag verschwand zunächst ein Teil der Pilze auf den Blättern. Nach 2 Wochen war ein Großteil der Blätter abgestorben, und am 30.08.2005 trieben die ersten neuen Blättchen aus der Krone in der Mitte des kleinen Stammes. Danach begann das Bäumchen weiter zu wachsen, warf die letzten abgestorbenen Blätter ab und trieb nun fleißig weiter aus. Von der Pilzerkrankung waren nur noch vereinzelt bräunliche Stellen an den Rändern einiger alter Blätter im unteren Bereich zu erkennen. Die neuen Blätter waren mitten im September frisch-grün wie im Frühjahr.

 

Es war eigentlich klar, dass der Baum in dieser Wachstumsphase den strengen Winter 2005/2006 nicht überleben konnte. So verschwand der Baum, und mit dem beginnenden Wachstum des Grases im neuen Jahr wurde die Stelle, an der er im Garten gestanden hatte, mit gemäht.

Ende Juni 2006 gab es dann einige Wolkenbrüche und anschließend eine Hitzeperiode. Es ist kaum zu glauben: der Haupttrieb war zwar erfroren, jedoch trieben nun zwei Nebentriebe neue Blätter.

07.07.2006

 

Als das Gras recht hoch stand, wurde der Baum im Sommer 2006 aus Versehen mit dem Rasenmäher abgemäht. Auch im weiteren Verlauf des Jahres wurde die Stelle im Garten, an der der Baum gestanden hatte, mindestens einmal pro 14 Tage regelmäßig gemäht.

Es kam der milde Winter 2006/2007 und anschließend ein sehr schönes, aber heißes und trockenes Frühjahr 2007. Ca. zwei Wochen, nachdem im Anschluss an diese Periode eine kühlere und vor allem wesentlich feuchtere Witterung eingesetzt hatte, stand plötzlich fast über Nacht das Eichenbäumchen wieder an seiner alten Stelle im Garten. Es ist jetzt größer, kräftiger und schöner, denn je.

 

30.05.2007

Es kam, wie in den vergangenen Jahren auch: das Gras wuchs im Herbst sehr hoch, und beim letzten Mähen wurde das Bäumchen mit dem Rasenmäher abgemäht.

Das Frühjahr 2008 war sehr heiß und teilweise auch schwül. Von den heftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel, die in manchen Gegenden Deutschlands zu erheblichen Schäden führten, haben wir nur ein paar wenige Regentropfen abgekommen. Das Getreide verdorrte vielerorts am Halm, und die Erde in den Gärten zeigte starke Rissbildung.

In dieser Phase wurde begonnen, die Pflanzen unseres Gartens an jedem 3. Tag künstlich zu wässern. Nach dem 1. Wässern dauerte es 2 Tage, und das Bäumchen wuchs erneut aus dem Gras hervor.

09.06.2008

 

 

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