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"Lebensenergie" von
Dr. Dr.
Tierarzt und Anthropologe Beratung: per Email oder Telefon (04251 7524, zum deutschen Festnetztarif)
© 2002 by Dr.Dr. Peter Schneider |
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Samuel
Hahnemann, Begründer der Homöopathie, stellte vor über 150 Jahren im §9
seines "Organon der Heilkunst" über die Lebenskraft fest: Grundsätzlich wird alles, was existiert, durch sein Qi definiert. Physikalische Materie befindet sich an der Grenze zur Energie; gleichzeitig befindet sich Energie an der Grenze zur Materie. Qi ist berührbar und gleichzeitig unberührbar; es kennzeichnet Funktion, Prozess und Wandel. Qi ist notwendig zur Verdauung, aber die Nahrungsmittel sorgen selbst für die Zunahme des Qi. Qi ist verantwortlich für die Bewegung, und Bewegung produziert Qi. Qi ist jedoch nicht gleich Bewegung. Nach der TCM sind Qi und Blut die beiden grundlegenden Elemente aller physiologischen Vorgänge. Qi kennzeichnet die Funktion und hilft bei der Bildung von Blut. Blut ernährt die Organe, die das Qi bilden. Qi und Blut ergänzen sich und sind auch voneinander abhängig; sie unterscheiden sich, sind aber untrennbar. Daher galt im alten China die Weisheit: „Qi ist der Kommandeur des Blutes. Wohin Qi geht, muss Blut folgen. Blut ist die Mutter des Qi. Wo das Qi ist, ist Blut bereits da“. Energetische Ursache für die Entstehung von Krankheiten und ihre Regulation Auch im Jahrtausende alten Hauptwerk der tibetischen Medizin "Gyü-shi" ["Das Wissen vom Heilen"], dem Buch der vier Tantras der Medizin, wird dem Qi bei der Entstehung von chronischen Krankheiten, wie z.B. Krebs, eine grundlegende Bedeutung beigemessen: "Bevor eine Geschwulst sichtbar wird, geht der Krankheit eine energetische Schwächung des Körpers voraus. Das bedeutet: der Reizstoff greift Teile des "vitalisierenden Energiekörpers" - der den Menschen ein Leben lang umgibt - an und zerstört ihn. Dadurch können einzelne Organe vom Lebensstrom abgeschnürt werden". Diese Erkenntnis gilt nicht nur für chronische Krankheiten der Menschen, sondern auch der Pferde. Nach der TCM läuft die Lebensenergie im Organismus auf den sog. "Meridianen" zu den einzelnen Organen (siehe auch die "Meridian-Seite"). Kürzlich gelang es erstmals, die Meridianstruktur auf der Körperoberfläche von Menschen mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden nachzuweisen (Schlebusch et al.). Bei Krankheiten sind diese Meridiane in ihrer Funktion mehr oder weniger stark beeinträchtigt. Das Ziel der energetischen Pferdemedizin (EPM) ist daher die Regulation und Stärkung des Energieflusses und die Beseitigung von Energie- und Gefühlsblockaden. Die Behandlung mit hämolysiertem, energetisiertem Eigenblut Wegen der besonderen Beziehung zwischen Blut und Qi besitzt die von mir entwickelte Behandlungsmethode mit hämolysiertem, energetisiertem Eigenblut in meiner Praxis bei der Therapie chronischer Krankheiten, z.B. Allergien (Sommerekzem), Autoimmunerkrankungen, chronischen Entzündungen (periodische Augenentzündung, Arthritis, Kissing Spines, Borreliose, Hufrehe) und Krebserkrankungen einen hohen Stellenwert. Vor dieser Behandlung werden zunächst in einem frisch entnommenen Blut die roten Blutkörperchen zerstört ("Hämolyse"). Nun wird das hämolysierte Blut durch eine besondere Methode mit Qi aus der Umgebung des Tieres energetisch aufgeladen und anschließend dem Tier intramuskulär injiziert. Durch diese Behandlung wird dem Pferd Lebensenergie in sehr konzentrierter Form zugeführt; gleichzeitig wird das Immunsystem zur Ausleitung krankmachender Mikroorganismen spezifisch stimuliert. Die Behandlung mit hämolysiertem, energetisiertem Eigenblut ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil einer hierarchischen Multiregulations-Therapie.
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