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Energiemeridiane
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| Lunge/ Dickdarm |
Im Jahrtausende alten Hauptwerk der tibetischen Medizin "Gyü-shi" ["Das Wissen vom Heilen"; Shi oder Qi bedeutet Energie, siehe auch die Seite zur "Lebensenergie"], dem Buch der vier Tantras der Medizin, heißt es zum Thema der Entstehung einer Krebserkrankung:
"Bevor eine Geschwulst sichtbar wird, geht der Krankheit eine energetische Schwächung des Körpers voraus. Das bedeutet: der Reizstoff greift Teile des "vitalisierenden Energiekörpers" - der den Menschen ein Leben lang umgibt - an und zerstört ihn. Dadurch können einzelne Organe vom Lebensstrom abgeschnürt werden."
Diese Erkenntnis gilt nicht nur für chronische Krankheiten der Menschen, sondern auch der Pferde.
Das Ziel der energetischen Pferdemedizin (EPM) ist daher die Regulation und Stärkung des Energieflusses und die Beseitigung von Energie- und Gefühlsblockaden.
Da die Lebensenergie innerhalb des Körpers auf bestimmten Bahnen (Energiemeridianen) zu den einzelnen Organen fließt, ist die Kenntnis dieser Meridiane und ihre Beziehung zu den unterschiedlichen Ursachen und Krankheiten besonders wichtig.
Weitere Eigenschaften der Lebensenergie sind in dem Buch "Gedanken altern nicht" beschrieben.
Eine Übersicht über die Meridiane des Pferdes findet sich << hier >>.
Kürzlich gelang es erstmals, die Meridianstruktur auf der Körperoberfläche von Menschen mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden nachzuweisen (K.-P. Schlebusch, W. Maric-Oehler u. F.-A. Popp). Nach Popp sind Meridiane Lichtleiter im lebenden Organismus.
Ist der Energiefluss blockiert, kommt es zunächst zur schmerzhaften "Ablagerung" eines Energiedepots im Bereich der Blockade. Schmerz ist daher immer ein Zeichen eines blockierten Energieflusses! Die Folge einer andauernden Meridianblockade ist u.a. eine chronische Entzündung (z.B. Arthritis oder Phlegmone), mit deren Hilfe der Organismus eine Ausleitung auf zellulärer Ebene versucht.
Wird die energetische Blockade langfristig nicht gelöst, erfolgt schließlich eine Degeneration des Gewebes mit einer vermehrten Bildung von Knorpel- und Knochensubstanz (z.B. Spat, Schale, Spondylose).
Da gerade im Bereich der Gliedmaßen Meridianblockaden heute sehr häufig sind, entfallen von der Gesamtheit aller möglichen Lahmheitsursachen beim Pferd über 70% auf degenerative Gelenkserkrankungen!
Ein gutes Beispiel für einen blockierten Energiefluss ist auch das "Headshaking" der Pferde.
Nach Ansicht der konventionellen
Tiermedizin steht der
Nervus Trigeminus im Mittelpunkt der Ursachen für dieses Phänomen (Schwarz,
2008). Die konventionelle Tiermedizin kann in 90% der Fälle von Headshaking keine Diagnose stellen.
Aus naturheilkundlicher Sicht wird
das Gehirn energetisch hauptsächlich vom Blasenmeridian versorgt; die
genannten Bereiche des Kopfes, die vom Nervus Trigeminus versorgt
werden, werden zusätzlich vor allem dem Gallenblasen- und
Magenmeridiansystem zugeordnet.
So kommt das Headshaking meist dadurch zustande, dass sich auf den genannten Meridianen (hauptsächlich Blasen- und Gallenblasenmeridian) sehr viel Energie anstaut, die das Pferd durch typische Kopfbewegungen loszuwerden versucht.
Es lassen sich 15 unterschiedliche Energiemeridiane unterscheiden: Lunge, Dickdarm, Magen, Milz-Pankreas, Herz, Dünndarm, Blase, Niere, Pericard (Herzbeutel), Dreifacher Erwärmer, Gallenblase, Leber, Lenker-, Konzeptions-, Gürtelgefäß (nach Ina Gösmeier: Akupressur für Pferde, Kosmos, 1999). Bis auf die letzten drei Meridiane sind alle Meridiane immer auf beiden Seiten des Pferdes angelegt. Aus der Akupunktur wissen wir außerdem, dass bis auf das Gürtelgefäß Meridiane einander paarweise zugeordnet sind; so gehören z.B. der Lungen- und der Dickdarmmeridian zusammen.
Für das Pferd als Fluchttier sind diejenigen beiden Meridianpaare besonders wichtig, die den Kontakt des Tieres zu Gaia, der Mutter Erde herstellen; es sind dies der Magen-/Milz-Pankreas-Meridian (Erde) und der Blasen-Nieren-Meridian (Wasser).
In der kühlen Jahreszeit (Frühjahr
und Herbst) spielt
die Ernährung mit
Fruktan-reichem
Gras für die Gesundheit der Pferde eine große Rolle. Bei niedrigen
Temperaturen steigt die
Fruktankonzentration im Gras an. Einfache Zucker werden in den oberen Darmabschnitten verdaut. Komplexe Zucker, wie die Fruktane, werden jedoch nicht verdaut, sondern gelangen in die unteren Darmabschnitte (z.B. den Blinddarm), wo sie durch Mikroorganismen fermentiert werden. Die dabei entstehenden Abbauprodukte können den Stoffwechsel des Pferdes stark belasten und zu Krankheiten führen (siehe auch http://www.ext.colostate.edu/pubs/livestk/01818.html).
Bezogen auf die Meridiane belasten die Fruktane hauptsächlich die Systeme Herz/Dünndarm und Lunge/Dickdarm. Diese Meridiansysteme laufen über beide Vorderbeine. Daher wird die Aufnahme von Fruktanen auch in Zusammenhang mit dem Auftreten von Hufrehe gebracht.
Für einen ganzheitlich tätigen Therapeuten steht es außerhalb jeden Zweifels, dass auch Tiere Gefühle haben. Die Bedeutung der jeweiligen Gefühlseinflüsse ist jedoch stark von der Lebensweise der jeweiligen Tierart abhängig; so leiden z.B. Herden- und Fluchttiere wie unsere Pferde besonders unter der Trennung von ihrer Herde oder unter der Beengung ihres Lebensraumes. Emotionale Belastungen des Dünndarm-, Leber- und Nierenmeridians werden daher besonders häufig beobachtet (Beispiel: Sommerekzem).
In der nachfolgenden Meridiandarstellung wird nach der Psychokinesiologie von Klinghardt auch gezeigt, welcher emotionale Konfliktinhalt über das autonome Nervensystem welchen Organbereich beeinträchtigen kann (nach Dietrich Klinghardt: Lehrbuch der Psychokinesiologie, 3. Auflage, Bauer, 1999). Außerdem können bei einer innigen Beziehung Pferde emotionale Belastungen von ihren Besitzern aufnehmen und dadurch selbst Meridianblockaden erleiden.
Drei Meridiane (Lenker-, Konzeptions- und Gürtelgefäß) haben keinen psycho-kinesiologischen Organbezug.
In den letzten Jahren ist das sog. "Bauchhirn" als emotionales Zentrum bei Menschen und Tieren auch naturwissenschaftlich immer besser erforscht worden (siehe auch die Bauchhirn-Seite). Dieses Organ wird bei einer ganzheitlich-energetischen Therapie von Pferdekrankheiten mit Hilfe einer speziellen Kommunikation gezielt angesprochen und reguliert. Die ganzheitlich-energetische Pferdemedizin eignet sich daher auch hervorragend zur Psychotherapie bei Pferden.
Das ganzheitliche Konzept zur Heilung von Krankheiten ist in dem Artikel über die Hierarchische Multi-Regulation auf dieser Homepage dargestellt. Mit Hilfe dieses Therapieverfahrens können die Krankheitsursachen auf den einzelnen Existenzebenen der Pferde an der Wurzel beseitigt werden.
Lungen- und Dickdarmmeridian:
Die Lunge
ist ein wichtiges energielieferndes Organ; sie nimmt die Luftenergie
auf, vereint sie mit der Nahrungsenergie, die von der Milz zugeführt
wird. Störungen des Lungenmeridians können sich in Krankheiten des
gesamten Atemtraktes äußern (z.B. Husten, Erkältungen), aber auch in einem schlechten Haarkleid oder verminderter Leistungsfähigkeit.
Der Dickdarm entzieht der Nahrung außer
Wasser auch Chi (Lebensenergie); gleichzeitig werden
Futterreste, Stoffwechselschlacken, Giftstoffe und Mikroorganismen durch
dieses Organ ausgeschieden. Ist die Funktion des Dickdarms als Ausscheidungsorgan gestört, erfolgt eine Ausleitung oft auf dem Lungenmeridian oder über die Haut. Störungen des Dickdarmmeridians können sich daher in Verdauungsstörungen, Energiemangel und chronischen Erkrankungen der Lunge und der Haut (z.B. Sommerekzem) äußern. Auch Lahmheiten der Vorhand und Erkrankungen im Oberkiefer- und Nasenbereich sind möglich.
Blockaden des
Dickdarm/Lunge-Systems besitzen heute für die Entstehung chronischer
Krankheiten eine grundlegende Bedeutung, weil dieses System eine
Beziehung zur mittlerweile weit verbreiteten, sog.
"tuberkulinischen Konstitutionsschwäche" der Pferde hat.
Als Folge einer chronischen Blockade dieses Meridiansystems kann der
gesamte Organismus in die Degeneration bis hin zur Tumorphase abgleiten.
Nach
naturheilkundlicher Ansicht hat eine Tumorerkrankung ihre Ursache fast
immer im Dickdarm! Die Bezeichnung "tuberkulinische Konstitution" kommt dadurch zustande, dass sich unter den Milieubedingungen der Degeneration besonders Tuberkelbakterien gut vermehren und dann eine klinische Tuberkulose hervorrufen können. Zum Glück besitzen diese Bakterien bei uns heute kaum noch eine Bedeutung; dennoch bleibt natürlich diese Konstitutionsschwäche die Hauptursache chronischer Krankheiten.
Magen- und Milz/Pankreasmeridian:
Der Magen
bildet gemeinsam mit der Milz den
Ursprung des Chi, das nach der Geburt vom Körper selbst erzeugt wird.
Im Magen wird das Futter aufbereitet.
Störungen des Magenmeridians haben in der heutigen Pferdemedizin generell eine sehr große Bedeutung erlangt.
Außer im Magen selbst können sie sich auch in Beschwerden z.B. des Auges (Bindehautentzündung), der Zähne und der Kiefergelenke, des Kehlkopfes (Druse, Koppen), des Luftsacks (Luftsackmykose), der Schilddrüse, der Milchdrüse (Mastitis) oder des Knies (Arthrose) äußern.
Leider wird der
Magenmeridian häufig auch durch Injektionen von gewebereizenden
Arzneimitteln in die Vorbrust, über die dieser Meridian läuft, sehr
stark belastet.
Die energetische und emotionale Überforderung der Pferde ist heute
eine der wichtigsten Ursachen für eine Störung des Magenmeridians. Ca. 90%
der Galopper im aktiven Rennsport und ca. 60% der Turnierpferde haben ein Magengeschwür.
Dies ist vermutlich auch ein wesentlicher Grund dafür, dass Äpfel nach meiner
Beobachtung für viele Pferde heute unverträglich sind. Äpfel enthalten in
Abhängigkeit von der Sorte größere Mengen an
Acetylsalicylsäure, die den Magen zusätzlich reizen kann.
Ein Mangel an Magenenergie ist
stets der
Beginn von Verdauungsproblemen.
Zur Regulation kann das "Energetische
Coaching" beitragen, das auf dieser Homepage beschrieben ist.
Eine auffällig schlaffe Unterlippe des Pferdes oder ein auffälliges
Spiel mit der Zunge offenbaren häufig eine
Milzschwäche.
Eine Schwäche des Milz/Pankreasmeridians hat eine schlechte Futterverwertung und Verdauungsprobleme zur Folge. Auch Störungen im Bereich der Geschlechtsorgane, Muskel- und Bindegewebsschwäche, Schleimansammlungen in Lunge und Geweben, Lahmheiten der Hinterhand und Empfindlichkeit im Bereich der seitlichen Brustwand können ihre Ursache in einem gestörten Verlauf dieses Meridians haben.
Herz- und Dünndarmmeridian:
Das Herz
gilt als das königliche Organ. Es kontrolliert die Blutgefäße und das
Schwitzen und beherbergt die seelischen und gefühlsmäßigen
Äußerungen eines Pferdes. Eine Störung in der Herzenergie kann sich
in unvorhergesehenen Reaktionen äußern, Unruhe, spontanem Schwitzen,
in einem gestörten Bewegungsablauf oder auch in einer Lahmheit der
Vorderhand.
Im Dünndarm werden das von
Magen und Milz verdaute Futter sowie die Flüssigkeiten in reine und
unreine Anteile aufgespalten. Die reinen Anteile erhält der Körper zur
Verwertung, die unreinen werden zur Ausscheidung weitertransportiert.
Blasen- und Nierenmeridian:
Das Blase/Nieren-System reicht von der Nasenwurzel bis zur Hufsohle der Hinterhand. Es gehört zu den wichtigsten vitalenergetischen Energiesystemen des Tieres überhaupt, weil es das Innere des Schädels energetisch versorgt und für die geregelte Funktion der Ausscheidungs- und Sexualorgane mit verantwortlich ist.
Der Blasenmeridian, der beidseitig parallel der Wirbelsäule verläuft, besitzt außerdem energetische Übergänge zu allen anderen Meridianen; daher kann eine andauernde Blockade dieses Energiesystems zur Beeinträchtigung der Funktion des gesamten Körpers führen.
Die Blase
hat neben der Speicherung des Harns und seiner Ausscheidung auch die
Aufgabe, Flüssigkeit für die Harnbereitung umzuwandeln, wodurch sie an
der Nierenfunktion beteiligt ist.
Da dieser Meridian besonders stark
beanspruchte Bereiche, wie Genick, Rücken und Hinterhand überquert,
werden auch viele Blockaden in diesen Bereichen, wie z.B. "Kissing Spines", durch eine Störung im
Energiefluss dieses Meridians hervorgerufen.
Der Blasenmeridian hat
außerdem besondere Beziehungen zum Gehirn und seinen Ausstülpungen, wie den
inneren Anteilen der Augen. Daher haben Störungen in diesem Bereich
(z.B. Headshaking, periodische Augenentzündung in Verbindung mit Blockaden des
Gallenblasenmeridians, degenerative Erkrankungen und
Tumoren des Gehirns) oft eine Störung dieses Meridians als Ursache.
Auch das "Equine
Metabolische Syndrom" (EMS), das auch als "Peripherer Morbus
Cushing" bezeichnet wird und durch eine fehlerhafte Rückkopplung
zwischen Hypophyse und Nebenniere gekennzeichnet ist, hat aus
naturheilkundlicher Sicht seine Ursache primär in einer Blockade des
Blasenmeridians. Das EMS lässt sich naturheilkundlich recht gut
regulieren. Die Folge dieses Syndroms ist oftmals eine chronische
Hufrehe.
Die Nieren speichern die Lebensenergie, die von den Elterntieren vererbt wird ("vorgeburtliches Chi"). Die Nieren steuern die Entwicklungsvorgänge und das Knochenwachstum des Fohlens und sein Heranreifen zu einem fortpflanzungsfähigen Tier. Die Nieren nehmen das von den Lungen herabgeführte Chi entgegen und versorgen den Körper mit Wärme.
Das den Nieren übergeordnete Organ ist somit die Milz.
Ängstlichkeit ist ebenso Ausdruck von geschwächter Nierenenergie wie schütteres Wachstum von Mähnen- und Schweifhaaren. Störungen der Nierenenergie können sich auch in Entwicklungs- und Fortpflanzungsproblemen, Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten und chronischem Husten äußern. Energieblockaden im Bereich der Hinterhand können zu Lahmheiten und Bewegungsbehinderungen, aber auch zu Hautentzündungen (Mauke) führen.
Die Bedeutung eines gestauten Blase/Nieren-Systems wird auch bei der chronischen Borreliose besonders deutlich. Die Borrelien benötigen zu ihrer Vermehrung anfänglich immer eine chronische Stauung dieses Meridiansystems; wird dieser Stau nicht gelöst, kann sich die Erkrankung im späteren Verlauf dann auf den gesamten Organismus ausdehnen. Nähere Einzelheiten finden sich auf der Borreliose-Seite dieser Homepage.
Pericard- und Dreifacherwärmermeridian:
Das Pericard
(Herzbeutel) ist der Beschützer des Herzens; daher hat das Pericard
Anteil an allen Aufgaben des Herzens und unterstützt dessen Funktion.
Störungen des Meridianverlaufes äußern sich ähnlich denjenigen des
Herzmeridians. Ein langes Nachschwitzen nach dem Reiten können ebenso
wie Lahmheiten der Vorhand auf Störungen des Pericardmeridians
hindeuten.
Der Name Dreifacherwärmer rührt daher, dass die chinesische Medizin den Körper in drei Wärmebereiche einteilt: oberer, unterer und mittlerer Erwärmer. Das entsprechende Organ ist die Schilddrüse. Blockaden dieses Meridians können die Beweglichkeit von Hals und Genick ebenso beeinträchtigen (Schiefhaltung) wie die Funktion der Vorhand (Lahmheiten).
Gallenblasen- und Lebermeridian:
Das Leber-/Gallenblasenmeridiansystem ist maßgeblich an der Bildung von "Spannung" im Organismus beteiligt.
Obwohl den
Pferden die Gallenblase fehlt, ist
die Funktion des Meridians doch vorhanden und sehr wichtig.
Wenn ein Pferd häufig stolpert, es im Parcour die
Hindernisse nicht entschlossen angeht, nicht genügend Schubkraft
entwickelt oder wenn es nicht genügend Last aufnehmen kann, können
Störungen des Gallenblasenmeridians die Ursache sein, da in seinem
Bereich das Genick und der Hüftbereich liegen. Sehr häufig wird dieser
Meridian durch die Brandnarbe blockiert; sie sollte daher unbedingt
routinemäßig energetisch entstört werden.
Die Leber ist Blutspeicher und
Entgiftungsorgan; zu ihrem Einflussbereich gehört die harmonische
Versorgung des Körpers mit Chi, sowie Bänder, Sehnen und auch das
Hufhorn. Die Leber ist ein emotional sehr wichtiges Organ; daher besitzt
der Lebermeridian Beziehungen zu Wut, Frust, Überempfindlichkeiten oder
Widersetzlichkeit.
Der Lebermeridian verläuft um das äußere Genitale. Daher wird dieses Meridiansystem durch eine Kastration, bei der ja ein wichtiges Organ entfernt wird, unterbrochen. Außerdem entsteht durch eine solche "Entmannung" bei Wallachen in dem meisten Fällen zusätzlich ein starkes emotionales Störfeld, das einen freien Fluss von Meridianenergie im Bereich des gesamten Beckens verhindert und einen Rückstau von Energie auf dem Leber/Gallenblasen-Meridiansystem verursacht.
Folgen können dann z.B. Blockaden im Bereich des Genicks,
des Kreuz-Darmbein-Gelenkes, des Hüftgelenkes oder des Knies sowie
Verhaltensstörungen sein.
Viele Lahmheiten der Hinterhand von Wallachen haben aus naturheilkundlicher Sicht ihre eigentliche Ursache in der Kastration!
Auch eine "Überspannung" auf diesem Meridiansystem ist möglich, die sich u.a. im sog. "Headshaking" (siehe oben) äußern kann.
Zur Zeit wird das Lebersystem
vielfach durch die Aufnahme von
Jakobskreuzkraut über das Futter
besonders stark belastet. Die Aufnahme dieser Giftpflanze, die auch als Jakobsgreiskraut bekannt ist, kann zu chronischen Lebervergiftungen
führen. Die Giftwirkung ist kumulativ.
Die in der Pflanze enthaltenen Giftstoffe (Senecio-Alkaloide) werden auch nach Heu- und Silagebereitung nicht abgebaut (siehe hierzu auch den Beitrag "Schön, aber giftig" von Udo Pollmer im Deutschlandradio Kultur).
Die folgende Abbildung zeigt eine große Kreuzkrautpflanze in Uruguay.
Lenker- und Konzeptionsgefäß:
Diese beiden Meridiane sind nicht beidseitig angelegt, sie regulieren die Yin- und Yang-Energien des Körpers.
Gürtelgefäß:
Das Gürtelgefäß umfasst den Pferdekörper vor den Hüfthöckern wie ein Gürtel.
Dieser Meridian kreuzt alle energetischen Leitbahnen, die den Pferdkörper von vorn nach hinten oder umgekehrt durchlaufen. Eine Blockade des Gürtelgefäßes kann die Durchlässigkeit des Pferdes insgesamt beeinträchtigen.
Sehr häufig werden solche Blockaden bei Wallachen durch die Kastrationsnarbe verursacht, die wie Brandnarben unbedingt routinemäßig energetisch entstört werden sollte.
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