Nicht nur aus
alten Überlieferungen, wie der Ayurveda oder den Schriften des Griechen Plato,
sondern auch aus der modernen naturwissenschaftlichen Forschung ergibt sich,
dass der Mensch ein zusammengesetztes Wesen darstellt, das aus einem irdischen
und einem nicht-irdischen Anteil besteht. So sagt z.B. die moderne russische
Forschung:
"Der irdische Mensch als ein Abkömmling des Universums ist in Wahrheit das
Gebilde eines Planetensterns, in dem sich eine Feldform von Energie und von
Geist vereinigen und das in Verbindung mit dem kosmischen Raum in körperlicher
Form existiert."
(siehe hierzu auch das Dossier des Deutschlandfunk zur Sendung "Körper
im Kopf" vom 20. Januar 2008).
So entspricht der obere Teil des Körpers
(Kopf und Hals) vorwiegend dem nichtirdischen Ursprung und der Teil unterhalb
des Bauchnabels vorwiegend dem irdischen Ursprung. Diese beiden Teile werden
durch den der Emotion zugehörigen Teil verbunden, dessen Zentrum das Herz ist.
Daher ist dieses Organ das Zentrum des ganzen Menschen.
Kopf- und Bauchhirn
Die beiden Hauptteile des menschlichen Wesens
werden nach naturheilkundlicher Auffassung schwerpunktmäßig durch zwei unterschiedliche Gehirne gesteuert, die eine
sehr ähnliche Histologie und Biochemie besitzen und eng miteinander verknüpft
sind:
- das Bauchhirn, das in die Darmwand
eingebettet ist und primär für die Koordination und Lenkung der Vital- und
Sexualenergie sowie die Steuerung wichtiger Zellfunktionen einschließlich des
Immunsystems zuständig ist, und
- das Kopfhirn, das primär für die Koordination und Lenkung der geistigen und
mentalen Energie zuständig ist und in einem gesunden Organismus mit zunehmenden
Alter die Koordination des gesamten Menschen übernimmt.
Das Bauchhirn kann
ohne das Kopfhirn überleben, aber nicht das Kopf- ohne das Bauchhirn.
An der Koordination der emotionalen
Energie sind beide Hirne beteiligt, wobei die emotionale und soziale Reifung des
Menschen jedoch mit zunehmendem Alter von unten nach oben erfolgt. Im
Kindesalter ist das Bauchhirn das funktionelle Zentrum des Menschen, und das
Kopfhirn ist funktionell noch unausgereift. Dessen Funktion wird daher in dieser
Entwicklungsphase vor allem durch die Eltern übernommen.
In einer intakten
Familie ist die Reifung des Bauchhirns mit ca. 20 Jahren abgeschlossen, und die
Ausreifung des Kopfhirns beginnt. Sie ist mit ca. 50 Jahren abgeschlossen, und
das Ergebnis ist normalerweise die soziale Festigung.
Die
sich anschließende Phase, die ca. bis zum 70. Lebensjahr dauert, dient der
Reifung der Kooperation der beiden Hirne unter der Führung des Kopfhirns. Erst danach ist die Reifung des
gesamten Menschen abgeschlossen, und das Ergebnis ist normalerweise die
Entwicklung von Weisheit.
Erst jetzt ist die vollständige Grundlage
für eine lange Lebensdauer gelegt. Schließlich sind Alterungsprozesse nur zu
einem Viertel durch die Gene bestimmt (DIE
WELT vom 23.04.2005).
Bei schwierigen Entscheidungsprozessen arbeiten beide Gehirne (Impuls und
Analyse) eng zusammen (DIE
WELT vom 24.04.2009).
Da bei Tieren als irdischen Wesen das
Bauchhirn das zentrale Steuerungsorgan darstellt, gibt es diese umfassenden Reifungsvorgänge bei
ihnen nicht.
Quantentheorie
Es ist klar, dass sich die geschilderten komplexen
Vorgänge nicht mit den Methoden der klassischen Neurobiologie erfassen lassen.
Daher wurde vor einigen Jahren begonnen, die Funktionsweise der Gehirne
quantenphysikalisch zu beschreiben (Jeffrey Satinover:
"The Quantum Brain",
John Wiley & Sons, 2001;
J.M. Schwartz et al.: "Quantum
physics in neuroscience and psychology: a neurophysical model of mind-brain
interaction",
Philos Trans R Soc Lond B Biol Sci
2005
Jun 29; 360 (1458): 1309-1327;
A.
Khrennikov: "Quantum-like brain: "Interference of minds"",
Biosystems. 2006 Jan 19; [Epub ahead of print]).
Diese
Physik
wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts formuliert und eignet sich zur
Beschreibung des Verhaltens von Materie und Energie in kleinen Maßstäben. Sie
hat im letzten Jahrhundert zu einer Reihe von schockierenden Ergebnissen geführt
(der berühmte Atomphysiker
Niels Bohr sagte: „Diejenigen, die nicht schockiert sind, wenn sie zum
ersten Mal mit Quantenmechanik zu tun haben, haben sie nicht verstanden“),
die einerseits mit den Vorstellungen des täglichen Lebens unvereinbar scheinen,
andererseits aber erst die Entwicklung neuer Techniken auch in der Medizin (z.B.
Laser, Kernspintomographie) ermöglicht haben.
Quantelungen sind uns
aus dem Alltag wohl bekannt: z.B. Anzahl von Personen oder Beträge von Bargeld.
Der Begriff "Quanten"
wird jedoch allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare
Teilchen) benutzt und bezieht sich häufig auch auf kleinste Energieeinheiten,
die von einem System auf ein anderes übertragen werden.
Nach Josef Küblbeck und Rainer Müller („Die
Wesenszüge der Quantenphysik“, Aulis-Verlag Deubner, 2003) lässt sich die
Quantenphysik durch fünf Wesenszüge beschreiben:
- Stochastische
Vorhersagbarkeit: Einzelereignisse können in der Quantenphysik im Allgemeinen
nicht vorhergesagt werden. Bei vielen Wiederholungen gibt es jedoch eine
zufällige (stochastische) Verteilung.
- Superposition und Interferenz:
unterschiedliche
Zustände können einander überlagern, d.h. gewissermaßen „gleichzeitig“
existieren; hierdurch kann es zu Auslöschung oder Verstärkung kommen.
- Messpostulat: bei jeder Messung wird aus dem Spektrum der Möglichkeiten eine
einzige realisiert, alle anderen sind „vergessen“: konkrete Messwerte werden
somit erst durch die Messung selbst erzeugt.
- Komplementarität:
Information und Interferenz schließen sich aus. Die gesamte
Messapparatur bestimmt das Versuchsergebnis; bereits die Möglichkeit zu einer
Messung wirkt sich entscheidend auf den Zustand des Quantenobjektes aus und kann
zu einem völlig anderen Versuchsergebnis führen.
- Nichtlokalität: zwei Quantenobjekte können über große Entfernung miteinander
„verschränkt“ sein; eine Messung am einen Quantenobjekt legt sofort den Zustand
des anderen Objektes fest, auch über große Entfernungen.
Neuerdings ist es gelungen, die
Verschränkung (sog. "spukhafte Fernwirkung") auch für Materie
nachzuweisen. Hierbei wurden jeweils zwei Paare Beryllium- und Magnesiumionen
über ihre Schwingungen miteinander verschränkt (DIE
WELT vom 15.07.2009).
Quantenphysikalische
Eigenschaften der Gehirne
Aus diesen quantenphysikalischen
Erkenntnissen ergeben sich folgende verblüffende Eigenschaften der Gehirne (nach
Lynne McTaggart: „Das Nullpunkt-Feld", Arkana, 2003). Hierbei ist es allerdings
nicht möglich, die Funktionsanteile des Kopf- und Bauchhirns zu differenzieren.
Daher werden die Funktionen der beiden Hirne im Folgenden als Quantenhirn
zusammengefasst.
- Nach Pribram spricht unser Hirn in
erster Linie nicht in Worten oder Bildern mit sich selbst und dem Rest des
Körpers, ja nicht einmal in Bits oder chemischen Impulsen, sondern in der
Sprache von Wellen-Interferenzen, der Sprache der Phase, Amplitude und Frequenz
– dem 'Spektralbereich'.
- Wir nehmen ein
Objekt wahr, indem wir in Resonanz zu ihm treten und unsere Schwingungen mit
denen des Objektes synchronisieren. Die Welt zu kennen, bedeutet buchstäblich,
sich auf ihrer Wellenlänge zu befinden.
- Folglich muss es so
sein, dass wir, wenn wir etwas betrachten, ein virtuelles Bild des Objektes im
Raum draußen erzeugen und projizieren, genau dort, wo sich das tatsächliche
Objekt befindet. Objekt und Wahrnehmung fallen zusammen.
- Dies bedeutet, dass
die Kunst des Sehens eine Kunst der Transformation ist. In gewisser Weise
transformieren wir im Akt der Beobachtung die zeitlose, raumlose Welt von
Interferenzmustern in die konkrete Welt von Raum und Zeit.
Neben diesen vorwiegend passiven
Eigenschaften besitzt der Mensch jedoch auch die schöpferische Fähigkeit, seine
Umgebung und seine Geschichte entsprechend seinem freien Willen aktiv zu
verändern und zu gestalten. So zeigt die moderne Hirnforschung, dass das Hirn
sich seine Wirklichkeit selbst erzeugen kann (Gerhard
Roth: „Das Gehirn und seine Wirklichkeit“, Suhrkamp, 1997). Darüber hinaus
ist es selbst-bezogen, dient also nur sich selbst.
Als logische Konsequenz dieser
Erkenntnisse gibt es für den einzelnen Menschen nur eine einzige Wahrheit, und
zwar sich selbst, oder wie es Jesus Christus formulierte, den „ICH BIN“.
Um sich in dieser Eigenständigkeit nicht
zu verlieren, benötigt der Mensch Gott als Referenz (Robert
Spaemann: "Der Gottesbeweis - warum wir, wenn es Gott nicht gibt, überhaupt
nichts denken können", DIE WELT vom 26.03.2005).
Unser Universum ist
holographisch strukturiert. Dies bedeutet, dass das Teil stets das Ganze
enthält.
Die Abbildung zeigt z.B. das Hologramm des
menschlichen Kopfes (gezeichnet von dem Prager Arzt Dr. Jonas), in dem bestimmte
Areale bestimmten Organen zugeordnet sind.
Aus dieser holographischen Gesetzmäßigkeit folgt wiederum: „Du bist die Welt" (Krishnamurti).
Quantenhirn und Praxis
Nach naturheilkundlicher Auffassung
entsteht Krankheit im allgemeinen dadurch, dass der Energiefluss innerhalb des
Körpers blockiert ist und der Organismus diese Blockaden nicht mehr kompensieren
kann.
Zur Regulation dieser Problematik gibt es
eine Fülle von technischen Geräten, Arzneimitteln und naturheilkundlichen
Methoden, die eine mehr oder weniger mittelbare Therapie gestatten.
Das optimale Heilungs- und
Selbstheilungsinstrument ist jedoch auf Grund seiner Eigenschaften das
Quantenhirn, weil es den quantenphysikalischen Zustand eines kranken Organismus
direkt beeinflussen kann.
Am wirksamsten sind daher seit alters her diejenigen Therapieverfahren, mit denen ein Arzt bzw. Tierarzt sein eigenes trainiertes Quantenhirn an das
Energiesystem des Patienten unmittelbar energetisch „ankoppelt“ und dieses
direkt reguliert.
Sie sind teilweise auf der
Kommunikations-Seite dieser Homepage
beschrieben und im Buch von
Harald Wiesendanger (Hrsg): "Geistiges Heilen in der ärztlichen Praxis", Lea-Verlag,
5. erw. Auflage, 2005.
Diese Verfahren können gut mit anderen
Methoden der ganzheitlichen (Tier-)Medizin kombiniert werden (s.a. die Seite über die
ganzheitlich-energetische Pferdemedizin).
Auch die aktuelle medizinische Forschung
beschäftigt sich mit den faszinierenden quantenphysikalischen Beziehungen
zwischen räumlich getrennten Menschen (F.A.
Thaheld (2005): „An interdisciplinary approach to
certain fundamental issues in the fields of physics and biology: towards a
unified theory", Biosystems 80(1),
41-56).
Dies bedeutet für Patienten bzw. für
Tierbesitzer, dass sie die
Verantwortung für sich bzw. ihr Tier selbst übernehmen müssen.
Auf Seiten des Arztes bzw. Tierarztes setzen diese
Therapieverfahren eine genaue Kenntnis der eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten
sowie ein entsprechendes Training voraus.
Erst dann kann er die
Forderung des
Paracelsus erfüllen: „Ganz sein macht den Medicus; die Medizin ist daher das
Ganze und das Letzte aller Dinge“.
Weiterhin sind auch für die
Gesellschaft die Entwicklung der
Quantenhirne und damit verbunden die Erschließung von psychosozialen und
seelischen Potentialen unabdingbare Voraussetzungen, um die
wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft im sog. "6.
Kondratieff-Zyklus" zu meistern.
Nicht ohne Grund
leiden nach Angaben des European Brain Council (EBC) inzwischen rund 127 Millionen Bürger (ca. 27%)
in der erweiterten EU
an psychischen und psychosomatischen
Krankheiten (DIE
WELT vom 27.04.2005).
Nach Jes
Olesen, dänischer Neurologe und Präsident des EBC, ist das menschliche Gehirn dem zunehmenden Stress der modernen
Zivilisationsgesellschaften offenbar nicht mehr gewachsen.
Da Menschen und Tiere holographische
Teile eines gemeinsamen größeren Ganzen sind, haben diese Krankheiten der Menschen
unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit der mit ihnen eng verbundenen
Tiere. Somit erfordert auch die moderne Tiermedizin
neue Methoden, die an
diese Situation angepasst sind.
Placeboeffekt
Unter einem
"Placeboeffekt" versteht man das Auftreten einer therapeutischen Wirkung bei
der Gabe eines Schein-Medikamentes ohne Wirkstoff ("Placebo") am Patienten
(s.a. den Artikel "Auf der Suche nach dem perfekten Placebo" in
SÜDDEUTSCHE vom 16.02.2007).
Nach den bisher
genannten Fakten liegt es nahe, dass auch dieser viel geschmähte Effekt quantenphysikalische Aspekte besitzt.
Er tritt bei
jeder ernstzunehmenden ärztlichen Behandlung auf, und er ist nach dem 5.
Wesenszug der "Nichtlokalität" (siehe oben) lediglich der Ausdruck der
quantenphysikalischen "Verschränkung" (engl. "entanglement") der Energiesysteme des Arztes bzw.
Tierarztes und des Patienten.
In das
quantenphysikalische System zwischen Arzt und Patient wird in der heutigen
Therapie meist noch ein Medikament als materieller Mittler eingeschaltet.
In diesem Fall wird aus der Zweier- eine Dreiecksbeziehung, die natürlich
ebenfalls quantenphysikalischen Gesetzmäßigkeiten gehorcht. Diese
Dreiecksbeziehung wird "Patient-Practitioner-Remedy
(PPR) Entanglement" (L.R.
Milgrom) genannt.

Diese Beziehung
kann auch starke Auswirkungen auf das Ergebnis klinischer Studien haben, bei
denen noch zusätzlich eine Placebo-Kontrollgruppe eingeführt wird.
So fanden
H. Walach et
al. („The therapeutic effect of clinical trials:
Understanding placebo response rates in clinical trials - a secondary analysis”.
BMC Med Res Methodol. 2005 Aug 18; 5(1): 26) bei der Analyse von 141 randomisierten, doppelblinden und Placebo-kontrollierten klinischen Studien mit
einer Dauer von mindestens 12 Wochen, dass
die Responserate auf die zu prüfenden Arzneimittel mit derjenigen auf das Placebo statistisch
hochsignifikant korrelierte.
Dies bedeutet: je wirksamer in diesen Studien das Medikament war, desto
wirksamer war auch das Placebo.
Auch bei der
Akupunktur kommt dem Placeboeffekt offenbar eine große Bedeutung zu. Diese
alte Behandlungsmethode hat sich bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen gegenüber
der konventionellen Therapie als überlegen erwiesen und wird daher neuerdings
von den deutschen gesetzlichen Krankenkassen erstattet (s.a.
DIE
WELT vom 20. April 2006).
Quantenpysikalische Verschränkungen kommen
außer in einer Arzneimitteltherapie auch bei anderen
Behandlungsformen vor, wie z.B. in der Tiermedizin beim
"energetischen
Heilen" oder in der Humanmedizin bei der
"Video-Therapie" in der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten
oder bei der
"Spiegeltherapie" zur Beseitigung von Phantomschmerzen in amputierten
Gliedmaßen (diese Schmerzen entstehen im Gehirn).
Außerdem sind qantenpysikalische
Verschränkungen zwischen Individuen auch wichtige Bestandteile unseres täglichen
Lebens.
So sorgen sie z.B. für eine Stimulation des
Bauchhirns bei Verliebten
in Form von "Schmetterlingen im Bauch", für ein besonders gutes Pflanzenwachstum
in Form eines "grünen Daumens" der Betreuungsperson (s.a. Peter
Tompkins u. Christopher Bird: "Das geheime Leben der Pflanzen") oder in einer Partnerschaft
für eine große Ähnlichkeit zwischen den Ehepartnern (siehe hierzu z.B. eine Power-Point-Präsentation von
Gloger-Tippelt und Hartmann, Univ. Düsseldorf) oder auch zwischen
Herrchen und Hund.
Durch letztere "Tier-Besitzer-Verschränkung"
scheint das Tier dann zwei vitalenergetische Systeme zu besitzen, nämlich ein
tierisches und ein menschliches (A. Thoresen: "Anthroposophische Konzepte für
eine menschliche Medizin für Tiere", Ganzheitl. Tiermedizin 19, 148-151, 2005).
<< Home >>
